Schulprofil

Sozialisationsfaktoren  
Pädagogische Position
Schulpartnerschaft
Zukunftsperspektiven


nach obenI. SOZIALISATIONSFAKTOREN

Organisationsstruktur

15 Klassen, 350 SchülerInnen, die ganztägig von 7.15-17.30 im verschränkten Modell betreut werden.

Jede Klasse wird von einem Zweierteam geführt.

Ein Team setzt sich entweder aus Lehrerinnen (Lehrern) oder einer Lehrerin (einem Lehrer) und einer Betreuerin  zusammen.

Auf Grund der großen Nachfrage bewegen sich die  Schülerzahlen im Bereich der Höchstgrenze. ( 25 Kinder pro Klasse )

Schüler –Elternpopulation

Die SchülerInnen kommen aus größtenteils aus dem unmittelbaren Schulumfeld "Alt-Erlaa" und zum Teil aus anderen Gebiten des 23. Bezirks und gehören den verschiedensten sozialen Schichten an.                                                         

 Lehrerpopulation 

Sehr engagiertes und erfahrenes LehrerInnen-Team mittleren Alters, das sich mit der Schulform

„Ganztagsschule in verschränkter Form“  stark identifiziert. Ein Großteil der

LehrerInnen hat die Zusatzausbildung  „Montessoripädagogik“.

Das LehrerInnenteam wird von mehreren Betreuerinnen (ErzieherInnen) des Vereins
„Wr. Kinder- und Jugendbetreuung“ unterstützt.

Bauliche Gegebenheiten

15 Klassenzimmer, 3 Freizeiträume, Bibliothek, 2 Werkstätten, Speisesaal, Rundturnhalle

Durch die finanzielle Unterstützung des Elternvereins und des Bezirkes Liesing konnten in den  vergangenen Jahren einige Freizeiträume und der kleine Schulgarten neu gestaltet werden.

Innerhalb der nächsten vier Jahre wird eine Bestandsanierung des Schulgebäudes durchgeführt.

Eine Revitalisierung des großen Schulgartens ist in Planung.

Schulisches Umfeld

Verkehrstechnisch gut erreichbar (U-Bahn, Autobus)

Die Ganztagsschule ist ein fixer Bestandteil der  „Stadt“ Wohnpark Alt-Erlaa.

Immer wieder gibt es Mitwirkung  bei diversen Veranstaltungen im Wohnpark.

nach obenII.PÄDAGOGISCHE  POSITION

  • Seit Ende des Schulversuchs 1995 „Ganztägige Betreuung“ im Regelschulwesen.

  • Seit 2007 wurde die Schule mit dem Qualitätssiegel der schulischen Tagesbetreuung des Unterrichtsministeriums ausgezeichnet.

  • Rhythmisierung des Unterrichts

    Der sinnvolle Wechsel zwischen Unterrichts- und Freizeit entspricht dem biologischen Rhythmus der Kinder:   

    Phasen der Anspannung und der Entspannung wechseln einander ab und schaffen ein natürliches Arbeitsklima.

  • Besondere Schwerpunkte
Pädagogisch gelenkte Freizeitaktivitäten

Durch das Fördern von Begabungen und Interessen ( Freizeitaktivitäten) wird das Selbstwertgefühl der Kinder gesteigert, sowie ein Ausgleich bei Lerndefiziten geschaffen. Das führt zu mehr Motivation und Freude am Lernen.
Bei den Freizeitangeboten (Unverbindliche Übungen) ist eine gewisse sportliche  Tendenz zu erkennen:

Eislaufen, Schwimmen, Fußball, Volleyball, Rollerskaten, Handball, Tennis

Begabungsförderung
  • Tanzgruppen, Schulchor, Rhythmische Gymnastik, Theatergruppen, Kreativkurse, Schach
  • Mathematik-Begabtenförderung
  • Englisch ab der 1. Schulstufe
  • PC als Unterrichtsmittel und zur Lernunterstützung in allen Klassen
  • Schulbibliothek
  • Schulgarten
  • Schülerparlament

Kooperation mit anderen Einrichtungen

  • Englisch mit der „Kidsco Sprachschule“ ( Native Speakers)
  • Handball mit „WAT Atzgersdorf“
  • Volleyball mit den „Hot Volleys“

Fördereinrichtungen 

Integriertes Lernen und Üben

Der Einbau von Lern- und Übungsphasen in den Unterricht ermöglicht gezieltes,

individuelles Wiederholen und Festigen von Lerninhalten sowie effiziente Förderung von lernschwächeren als auch besonders begabten Kindern.

Freie Lernphasen“,Neue Lernformen“ ziehen sich durch alle Klassen.

In jedem Jahrgang gibt es als Spezifikum  je eine Montessoriklasse.

Schuleingangsphase:   Verspäteter Rückstellungstermin

Individuelles Fördern in den Förderstunden und in der Lernzeit durch die zugehörigen KlassenlehrerInnen  

Soziales Lernen

Gewaltprävention: Peermediation "StreitschlichterInnen - Friends4you"

Durch das „Leben in der Klasse den ganzen Tag über“ findet  soziales Lernen  verstärkt statt.

Viele erzieherische  und organisatorische Aufgaben müssen verstärkt von den LehrerInnen ergänzt und übernommen werden.

Qualitätssicherung

Für die Direktion ergeben sich umfangreiche Aufgaben der Koordination

( LehrerInnen- Eltern- SchülerInnen, Verein für  Wr. Kinder- und Jugendbetreuung, Unterricht- Freizeit).

Viele Eltern sehen in der Direktion auch eine Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen.

Zur Qualitätsentwicklung  und –sicherung  finden regelmäßig statt:

Teambesprechungen, Leitungsfeedbackgespräche, Schulinterne Fortbildung (auch am Wochenende)

nach obenIII.SCHULPARTNERSCHAFT

Aktivitäten der Gremien

Regelmäßiges Abhalten von Schulforen, Klassenforen, Beratungen mit den Mitgliedern des Elternvereins, Klassenelternabende

Das sehr gute Gesprächsklima ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung.

Die finanzielle und organisatorische Abwicklung der Vormittagsjause erfolgt über den Elternverein.

Gemeinsame Aktivitäten

Innerhalb des Unterrichts selten (Berufstätigkeit der Eltern !), außerhalb des Unterrichts finden statt:

Ausflüge am Wochenende, Schulfeste, Sportfeste,

Buchausstellungen, Weihnachtsmärkte

nach obenIV.ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN

  • Ausbau und Implementierung des Projektes „Friends4you“
    StreitschlichterInnen (Peer-Mediatoren) im Grundschulbereich

  • Wunsch nach Ausbau und Intensivierung der „Individuellen Förderung“
    Dazu sind jedoch mehr Ressourcen notwendig !

  • Bestandsanierung des großen Schulgartens und des Schulgebäudes
    Schrittweise ist diese ab 2010 vorgesehen.

Die Ganztagsschule soll nicht nur eine Betreuungseinrichtung für Kinder berufstätiger  Erziehungsberechtigter sein, sondern ist auch eine wertvolle,zukunftsorientierte, pädagogische Schulform !

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