Spendenkonto: Reformp. Mehrstufenklasse Wien
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Die Wiener Reformpädagogischen Mehrstufenklassen
ein Modell für ALLE Kinder

altersgemischt-kindgerecht-integrativ-differenziert-zukunftsorientiert

„Alle Kinder einer Altersgruppe lernen gleich und erhalten daher den gleichen Unterricht.“

Von dieser größten pädagogischen Illusion hat sich das Modell „Wiener Mehrstufenklasse mit reformpädagogischem Schwerpunkt“ bereits vor 10 Jahren verabschiedet.

Unterschiedlichkeit, Anders sein, also Vielfalt wird in diesem Modell nicht als störend empfunden, sondern vielmehr als Lernchance und Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung für alle Kinder.

Durch das Wiener Modell „Mehrstufenklasse mit reformpädagogischem Schwerpunkt“ wird diese „natürliche Vielfalt“ bewusst erhalten. 6 – 10 jährige Kinder leben, arbeiten und lernen miteinander und voneinander gemeinsam in einem Klassenverband.

   

Sie fragen sich, wie das gehen kann?

Wir schaffen die Möglichkeiten, den Unterricht zu öffnen, ihn bedürfnisorientiert, vielfältig und für jedes Alters- und Lernniveau interessant zu gestalten.

1) Wir öffnen den Zeitrahmen:
Kinder können im Wiener Modell ihre Volksschulzeit in 3 bis 5 Jahren ohne Wechsel des Klassenverbandes durchlaufen. Diese Möglichkeit trägt dem natürlichen, gerade in diesen Jahren sehr unterschiedlichen Entwicklungstempo Rechnung.

2) Wir öffnen den Sozialrahmen:
Kinder lernen und spielen unabhängig ihres Alters mit unterschiedlichen PartnerInnen und erweitern so ihre Sozialkompetenz. Den SchülerInnen werden Beziehungen zu jüngeren, älteren und gleich alten Kindern ermöglicht. Mehrere PädagogInnen stehen als Bezugspersonen zur Verfügung. Kinder mit besonderen Bedürfnissen finden hier ideale Bedingungen - die Mehrstufigkeit überwindet die klassische Form der „Integrationsklasse“.

3) Wir öffnen den inhaltlichen Rahmen:
Unterrichtsthemen werden auch von Kindern eingebracht. Einzelne Kinder, Gruppen oder die gesamte Klasse setzen sich damit auseinander.

4) Wir öffnen die Arbeitsweise:
Ein vielfältiges Lernangebot und vielfältiges Arbeitsmaterial bietet allen Lerntypen die Möglichkeit, sich neue Inhalte selbsttätig oder begleitet anzueignen.

5) Wir öffnen den Lernraum:

Während der Freiarbeit wählen die Kinder ihren Arbeitsplatz selbst. Im Idealfall stehen mehrere Räume zur Verfügung

6) Wir öffnen die Beurteilungsform:
Ziffernnoten passen nicht zu einem offenen Unterricht. Sie können die Vielfalt des Lernens nicht abbilden und liefern daher ein einfältiges Bild.
Kommentierte Direkte Leistungsvorlage, Verbale Beurteilung, Pensenbuch oder Lernfortschrittsdokumentation stellen „das lernende Kind“ und nicht den „Lernstoff“ in den Mittelpunkt der Betrachtung und dokumentieren den persönlichen Lernzuwachs.

  • "Es ist in der Tat fast ein Wunder,
    dass die Methoden der Ausbildung die Neugierde des
    Forschens noch nicht völlig erstickt haben.
    Diese zarte kleine Pflanze bedarf neben des Anspornens hauptsächlich der Freiheit. Ohne diese geht sie ohne Zweifel zugrunde." (Albert Einstein)
  • "Kinder sind keine Fässer, die gefüllt werden sollen, sondern Feuer die entfacht werden wollen." (Jean Piaget)

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